Péter Magyar: Das Bildungswesen wird unter der Tisza-Regierung zu einem Sektor von strategischer Bedeutung
Das Bildungswesen wird unter der Tisza-Regierung zu einem Sektor von strategischer Bedeutung – schrieb der Vorsitzende der Tisza-Partei am Dienstag auf seiner Facebook-Seite, nachdem er Gespräche mit den Direktoren von 15 Gymnasien unterschiedlicher Trägerschaft geführt hatte.
Péter Magyar erklärte: Bei der Umgestaltung des Bildungssystems, um es besser und kinderfreundlicher zu machen, zähle man auf die Erfahrung aller ungarischen Pädagogen.
Seinen Angaben zufolge waren sich die Schulleiter einig, dass klare Ziele gesetzt werden müssen, um ein zeitgemäßes, wettbewerbsfähiges und kinderfreundliches Bildungssystem aufzubauen.
Er formulierte es so:
Ein gutes Bildungssystem und eine gute Schule sind solche, in denen die Schüler nützliches, auf das echte Leben vorbereitendes Wissen in einer überschaubaren Menge erwerben können. Wo Lehrer sich in ihrem Beruf verwirklichen können und nicht nur in finanzieller, sondern auch in fachlicher Hinsicht angemessene Unterstützung erhalten.
Wo Eltern ihre Kinder in Sicherheit wissen und darauf vertrauen können, dass die Schüler modernstes Wissen vermittelt bekommen und die Chance erhalten, sich entsprechend ihren Begabungen im Erwachsenenleben zurechtzufinden.
Péter Magyar betonte, dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Schülern, Eltern und zivilgesellschaftlichen Organisationen die Grundlage eines erfolgreichen Bildungssystems sei. Er merkte auch an, dass im Bildungsprozess neben den Lehrern auch weitere Fachkräfte in angemessener Zahl zum Einsatz kommen müssten.
Der Staat müsse für einen angemessenen fachlichen Nachwuchs und für Fachworkshops sorgen, die der Lehrerschaft modernes pädagogisches Wissen zur Verfügung stellen, betonte der Vorsitzende der Tisza-Partei.
Er schrieb:
Man sei sich mit den Schulleitern auch darin einig, dass „wir gemeinsam den Lehrerberuf attraktiv machen müssen, damit unsere talentiertesten jungen Menschen diesen wunderbaren Beruf wählen, denn nur mit ihrer Hilfe können wir ein funktionierendes und menschenwürdiges Ungarn aufbauen“.
An der Besprechung nahmen Bence Barlay vom Budai Ciszterci Szent Imre Gymnasium in der Hauptstadt, Gábor Békefi vom Kempelen Farkas Gymnasium in Budapest sowie Tünde Bene als Vertreterin des Illyés Gyula Gymnasiums, Technikums und der Berufsschule in Budaörs, Tünde Bene, vom ELTE-Trefort-Ágoston-Praktikumsgymnasium in der Hauptstadt Zoltán Csapodi, vom Földes-Ferenc-Praktikumsgymnasium der Universität Miskolc Róbert Fazekas, vom Piaristen-Gymnasium in Budapest Bálint Horváth, als Vertreter des Révai-Miklós-Gymnasiums und Internats in Győr Péter Horváth, der Vorsitzende der Nationalen Lehrerkammer, vom Pannonhalmi-Benediktiner-Gymnasium Albin Juhász-Lacik OSB, vom Eötvös-József-Gymnasium im 5. Bezirk von Budapest András Kampós, vom Deák-Téri-Evangelischen Gymnasium in der Hauptstadt Edit Kézdy, vom Veres-Pálné-Gymnasium in Budapest Bálint Korompay, als Vertreter der ELTE-Radnóti-Miklós-Übungsgrundschule und des Übungsgymnasiums in der Hauptstadt György Láng, Tibor Lázár vom Szent István-Gymnasium in Budapest, Andorás Rakovszky vom Veres Péter-Gymnasium in Békásmegyer, Budapest, sowie Zoltán Schultz vom Lovassy László-Gymnasium in Veszprém.