Péter Magyar, Vorsitzender der bei den Wahlen siegreichen Tisza-Partei, gab auf seiner Facebook-Seite bekannt, dass er Viktória Lőrincz, die gewählte Abgeordnete für Kaposvár und Umgebung, zur Ministerin für Raum- und Landesentwicklung der sich bildenden Tisza-Regierung ernannt und den politischen Analysten Bálint Ruff mit der Leitung des Ministerpräsidentenamtes betraut habe.
Laut einem Beitrag von Péter Magyar vom Mittwoch gewann Viktória Lőrincz im Wahlkreis Somogy 01 ein Einzelmandat als Abgeordnete im Nationalrat.
„Im Laufe des Wahlkampfs hat er bewiesen, dass er ein unnachgiebiger, sachkundiger, menschlicher und fleißiger Patriot ist, dessen frühere Erfahrungen in der Kommunalverwaltung und im Rechtswesen ihm sehr dabei helfen werden, dieses Ministerium von herausragender Bedeutung würdig zu leiten“,
erklärte er.
Er fügte hinzu, dass er sich mit Viktória Lőrincz darin einig sei, dass der Unterstützung des ländlichen Raums in Ungarn, der Stärkung der lokalen Gemeinschaften und dem Abbau regionaler Ungleichheiten besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden müsse.
Péter Magyar fuhr fort: Er dankte Bálint Ruff dafür, dass er seine Bitte angenommen habe, sodass er in der Tisza-Regierung der Minister an der Spitze des Ministerpräsidentenamtes sein werde.
„Die vor ihm und vor uns liegende Aufgabe lässt sich einfach in wenigen Worten zusammenfassen: Er ist und wir sind für die Verwirklichung eines echten Systemwechsels verantwortlich“,
betonte er.
Wie der Parteivorsitzende schrieb, ist Bálint Ruff der ungarischen Öffentlichkeit vor allem aufgrund seiner Aktivitäten im öffentlichen Leben bekannt, doch für ihn ist darüber hinaus auch seine umfassende Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung von herausragender Bedeutung.
In den vergangenen Jahren habe er mit seinen öffentlichen Äußerungen nicht nur seine Weitsicht, sondern auch seine Unbeugsamkeit und sein Verantwortungsbewusstsein unter Beweis gestellt, und genau das brauche Ungarn dringend – erklärte Péter Magyar.