Der bedeutendste frühchristliche Friedhofskomplex Ungarns befindet sich in Sopianae, dem römischen Vorgängerort von Pécs. Ein Teil des spätrömischen, (teilweise) frühchristlichen Nordfriedhofs von Sopianae wurde im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
Es wurde zum kulturhistorischen Schatz erklärt, da die Architektur und die Wandmalereien der Ausgrabungsfunde die frühchristliche Bestattungsarchitektur und -kunst der nördlichen und westlichen Provinzen des Römischen Reiches auf äußerst vielfältige und komplexe Weise veranschaulichen. Im Weltkulturerbegebiet befinden sich mehrere hundert Ziegelgräber, Dutzende kleinere Grabkammern aus Stein und Ziegeln sowie größere Friedhofsgebäude. Einige davon sind bemalt und ihre Innenräume mit biblischen Szenen und Symbolen verziert, was die Einzigartigkeit und den universellen kulturellen Wert des gesamten Monuments zusätzlich unterstreicht.







